Panikattacken

Wie aus dem Nichts plötzlich Herzrasen, Schweißausbrüche, Atemnot, Angst zu sterben oder verrückt zu werden – jeder fünfte Deutsche erlebt zumindest einmal im Leben eine Panikattacke. Das verunsichert zunächst zutiefst, was ist los mit mir? Die Ursachen einer Panikattacke können vielfältig sein: Stress und Konflikte, aber auch Medikamente und Drogen können für die Symptome verantwortlich sein. 
Ausgelöst wird die Panik vor allem durch bestimmte körperliche Empfindungen wie Zittern, Schwitzen, Schwierigkeiten beim Durchatmen, erhöhten Herzschlag oder Schwindel. Die kann der Betroffene zunächst nicht einordnen, er befürchtet einen Herzinfarkt oder eine Ohnmacht und reagiert mit Angst. Dadurch wiederrum werden die körperlichen Symptome verstärkt, sodass der sog. „Teufelskreis der Angst“ entsteht. Manch einer ist so verunsichert, dass er Menschen und öffentliche Plätze meidet aus Angst eine neue Panikattacke zu erleiden. Die Aufmerksamkeit für kleinste körperliche Veränderungen steigt und sorgt so für mehr Stress und Besorgnis. So wird die Angst vor der Angst oft zur größeren Belastung als die Panikattacke selbst.
Was kann man tun, wenn eine Panikattacke auftritt?
1.     Zunächst ruhig bleiben. Eine Panikattacke hat keine körperlichen Schäden zur Folge, es handelt sich „nur“ um Angst. Sie dauert nur einige Minuten bis max. eine halbe Stunde an und geht vorüber.
2.     Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf einen ruhigeren Atem und verlängern Sie die Ausatmung. So kann der Sauerstoffüberschuss im Blut abgebaut und die Verspannung gelöst werden.
3.     Bewegen Sie sich, laufen Sie oder springen Sie ein paar Mal auf der Stelle, um die Muskelverkrampfung zu lösen.
4.     Lenken Sie Ihre Gedanken auf etwas, das sie entspannt oder mit Wohlgefühl verbunden ist.
5.     Sorgen Sie für mehr Entspannung in ihrem Alltag, z.B. Techniken zum Stressmanagement und zur Konfliktlösung.
6.     Pflegen Sie einen gesunden selbstfürsorglichen Lebensstil mit ausreichend Pausen, ausgewogener Ernährung und körperlicher Betätigung. Meiden Sie aufputschende Mittel wie Koffein, Drogen, Zigaretten und Alkohol.

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