Psychotherapie für Jugendliche

Psychotherapie für Jugendliche

Hier erhalten Jugendliche schnell und kompetent Hilfe bei Fragen, die ihre seelische Entwicklung betreffen.

Krisen als Teenager

Jugendliche werden vor Entwicklungsaufgaben gestellt, die sie manchmal überfordern. Gelingt die Bewältigung der damit verbundenen Probleme nicht, kann dies Krisen und seelische Belastungen nach sich ziehen.

So können Leistungsdruck, Streit mit Mitschülern oder auch familiäre Probleme wie Trennungen der Eltern psychische Probleme nach sich ziehen.

Jugendlichen wird bei uns geholfen

Unsere JugendlichenpsychotherapeutInnen unterstützen Teenager in dieser schweren Zeit unter Berücksichtigung Ihrer Altersstufe.

Auch die Familie wird bei Bedarf mit einbezogen mit dem Ziel, dem Teenager schnell und kompetent nach Lösungen der Probleme zu suchen und einen unbeschwerten Alltag wieder herzustellen.

Wissenschaftlich fundiertes Vorgehen

Aufgrund unserer Expertise sind Teenager bei uns gut aufgehoben. Unser ausführliches und nach dem neuesten Stand der Wissenschaft begründetes Vorgehen ermöglicht eine erstklassige Diagnostik und Therapieplanung und macht eine an den Jugendlichen angepasste psychotherapeutische Behandlung und Rückfallprophylaxe möglich.

start: bietet kompetente Behandlung von Depressionen und Selbstwertproblemen bei Jugendlichen

Jugendlichen leiden häufiger an einer komplexen Kombination von Selbstwert-, Leistungs- und Beziehungsproblemen. Sie trauen sich selbst wenig zu, sind traurig oder apathisch, sie haben Leistungsprobleme in der Schule und häufig auch Schwierigkeiten in der Beziehung zu ihren Eltern, Lehrern und Gleichaltrigen.

Diagnostik

Die Diagnostik dient der Erfassung der einzelnen Probleme in der Familie, in der Schule, im Gleichaltrigenbereich und in der Selbstwahrnehmung. Am Anfang bieten wir ein zeitlich definiertes Gesprächsangebot an, in dem wir mit dem Patienten und den Eltern zunächst erarbeiten, ob ein intensiveres Behandlungsangebot sinnvoll und wünschenswert ist. Neben einer ausführlichen Exploration und Verhaltensbeobachtung des Patienten, der Eltern und evtl. der Erzieher / Lehrer des Patienten führen wir eine umfassende psychologische Diagnostik mit testpsychologischen Verfahren (Fragebögen und standardisierten Interviews [Qualitätssicherung]) durch. Weitere evtl. vorliegende Problembereiche [z.B. Angst- und Zwangsstörungen, ADHS] werden ebenfalls erfasst und dadurch für die Behandlung greifbar.

Therapie

Die multimodale, störungsübergreifende kognitive Verhaltenstherapie ist auf die spezifischen Probleme, Ressourcen, Kompetenzen und Behandlungsziele des Patienten, seiner Familie und weiterer sozialer Systeme [z.B. Schule] abgestimmt. Im Zentrum der Therapie steht bei uns der Patient, mit dem im Zuge der Autonomieentwicklung daran gearbeitet wird, wie er selbst definierte Ziele erreichen kann [Selbstmanagement-Therapie], Selbstvertrauen gewinnen und die depressive Stimmung reduzieren kann. In der Regel werden weitere Bezugspersonen, meistens die Eltern, in die Therapie mit einbezogen. Lehrer werden ebenfalls bei Bedarf und nach Absprache mit dem Jugendlichen und seinen Eltern in die Behandlung integriert. Bei schweren depressiven Episoden kann in einigen Fällen eine pharmakologische Behandlung sinnvoll sein und wird in Kooperation mit Ärztinnen oder Ärzten durchgeführt.

Weitere Links zum Thema:

http://www.kompetenznetz-depression.de

http://www.buendnis-depression.de/depression/kinder-undjugendliche.php

http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/nvl-005p_Unipolare_Depression-2015-07_verlaengert_02.pdf

Frühzeitige Diagnose und Therapie von ADHS schaffen gute Chancen für einen erfolgreichen Therapieverlauf.

Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen [ADHS] treten bei Jugendlichen relativ häufig auf [ca. 5%]. Sie äußern sich in Impulsivität und Unaufmerksamkeit und Hypermotorik. Auch oppositionelle und aggressive Verhaltensstörungen [z.B. ausgeprägte Verweigerung von Aufforderungen, häufiger Streit, Verstöße gegenüber wichtigen gesellschaftlichen Regeln] sind bei Jugendlichen häufig zu finden und haben unbehandelt oft einen chronischen Verlauf.

Viele der Jugendlichen zeigen neben den schon genannten aggressiven Verhaltensweisen und Problemen im Bereich einer ADHS auch noch Schulleistungsprobleme, Depressionen und Ängste. Auch Sucht kann zusätzlich im Jugendalter als zusätzliche psychische Störung auftreten und sollte daher bei den ersten Anzeichen behandelt werden.

Diagnostik

Die Diagnostik bei start: dient der Erfassung der einzelnen Probleme. Am Anfang bieten wir ein zeitlich definiertes Gesprächsangebot an, in dem wir mit dem Patienten und den Eltern zunächst erarbeiten, ob ein intensiveres Behandlungsangebot sinnvoll und wünschenswert ist. Neben einer ausführlichen Exploration und Verhaltensbeobachtung des Patienten, der Eltern und evtl. der Erzieher / Lehrer führen wir eine umfassende psychologische Diagnostik mit testpsychologischen Verfahren [z B. Fragebögen und standardisierten Interviews] durch.

Therapie

Unser Therapieprogramm passen wir individuell den aktuellen Problembereichen an: Treten Verhaltensprobleme einer ADHS verstärkt in den Vordergrund, so werden diese zunächst behandelt. Sind dagegen primär aggressive Verhaltensprobleme vorrangig, so liegt der Fokus der Behandlung zunächst auf diesen Problemen.

Weitere Links zum Thema:

http://www.adhs-deutschland.de/

Erfolgreiche Behandlung von Angst- und Zwangsstörungen bei Jugendlichen ist durch eine multimodale Verhaltenstherapie möglich.

Angststörungen zählen zu den häufigsten psychischen Störungen bei Jugendlichen umfassen, neben Phobien vor umschriebenen Objekten oder Situationen [z. B. Tiere und Dunkelheit], häufig auch komplexe Angststörungen, wie soziale Phobien, Leistungsängste, Trennungsängste, Panikstörungen oder allgemeine Ängstlichkeit [generalisierte Ängste].

Zwangsstörungen treten dagegen seltener auf. Sie können sich auf ständig sich aufdrängende Zwangsgedanken [z.B. Ansteckung mit unheilbarer Krankheit] und immer wieder ausgeführte Zwangshandlungen [z. B. Wasch-, Kontroll- oder Ordnungszwänge] beziehen.

Diagnostik

Die Diagnostik bei start: dient der Erfassung der einzelnen Ängste, Zwänge sowie anderer zusätzlicher Probleme. Am Anfang bieten wir ein zeitlich definiertes Gesprächsangebot an, in dem wir mit dem Patienten und den Eltern zunächst erarbeiten, ob ein intensiveres Behandlungsangebot sinnvoll und wünschenswert ist. Neben einer ausführlichen Exploration und Verhaltensbeobachtung des Patienten und der Eltern führen wir eine umfassende psychologische Diagnostik mit testpsychologischen Verfahren [Fragebögen und standardisierten Interviews] durch. Weitere evtl. vorliegende Problembereiche [z. B. Depressionen, Essstörungen, ADHS] werden ebenfalls erfasst.

Therapie

Die multimodale Verhaltenstherapie bei start: ist auf die Ängste oder Zwänge sowie weiterer Probleme [z.B. ADHS, Essstörungen] und Bedürfnisse des Patienten, seiner Familie und weiterer sozialer Systeme [z. B. Schule] abgestimmt. Aufgrund der wissenschaftlichen Ergebnisse behandeln wir Angststörungen und Zwänge vor allem mit Hilfe kognitiver Verfahren und Expositionsbehandlungen. Die Patienten werden hierbei darin unterstützt, die gefürchteten und bislang vermiedenen Situationen schrittweise aufzusuchen und durchzustehen. Die dabei erlebte Minderung von Angst oder bei Zwangsstörungen neben Ängsten auch anderer Emotionen, insbesondere Scham und Ekel, haben eine dauerhafte Verminderung der Ängste und Zwänge zur Folge. Die Bezugspersonen [insbesondere Eltern, gegebenenfalls auch Erzieher bzw. Lehrer] werden ebenfalls intensiv in die Behandlung einbezogen. Die pharmakologische Behandlung kann in einigen Fällen sinnvoll sein und wird nach ausführlicher Beratung in Kooperation mit Ärztinnen oder Ärzten durchgeführt.

Weitere Links zum Thema:

http://angstportal.dehttp://www.zwaenge.de/

Die Trennung der Eltern ist auch für Jugendliche ein einschneidendes Ereignis und bringt sie in eine neue Lebenssituation, die sie bewältigen müssen.

Trennungen der Eltern sind für deren Kinder immer ein einschneidendes und hoch belastendes Ereignis. Der Jugendliche muss nicht nur die Trennung an sich bewältigen, sondern sich ebenfalls an weitere Veränderungen anpassen [z. B. neue Partner der Eltern, Stiefgeschwister, Umzug].

Schätzungsweise 20% aller Scheidungskinder benötigen therapeutische Hilfe, um mit der neuen Situation besser zu recht zu kommen. Typischerweise bestehen diese Schwierigkeiten in erhöhter Ängstlichkeit, Weinerlichkeit, emotionaler Instabilität, Schulproblemen und / oder Rückzug von sozialen Kontakten. Das Risiko dafür ist besonders hoch, wenn die Eltern durch die eigene emotionale Belastung dem Jugendlichen nicht mehr ausreichend Unterstützung zur Bewältigung der Situation geben können. Ungünstig ist es auch, wenn der Jugendliche in die Konflikte zwischen seinen Eltern hineingezogen wird oder der Kontakt mit einem Elternteil erschwert wird. Die Anforderungen der Situation übersteigen dann leicht die Bewältigungsmöglichkeiten des Jugendlichen.

Diagnostik

Die Diagnostik bei start: dient der Erfassung der Trennungsproblematik sowie weiterer Problembereiche [z. B. Depressionen, Selbstwertprobleme, Angst- und Zwangsstörungen, ADHS, Sucht]. Am Anfang bieten wir ein zeitlich definiertes Gesprächsangebot an, in dem wir mit dem Patienten und den Eltern zunächst erarbeiten, ob ein intensiveres Behandlungsangebot sinnvoll und wünschenswert ist. Neben einer ausführlichen Exploration und Verhaltensbeobachtung des Patienten sowie der Eltern führen wir manchmal eine umfassende psychologische Diagnostik mit testpsychologischen Verfahren [Fragebögen und standardisierten Interviews] durch.

Therapie

Ziel der Therapie ist es, dem Jugendlichen die Anpassung an die neue Lebenssituation zu erleichtern. Wird eine Therapie für sinnvoll erachtet, gehört dazu in erster Linie Informationsvermittlung und konkrete Anleitung der Eltern, was sie tun können, um ihr Kind zu unterstützen. Wichtige Themen können z.B. sein wie sie mit ihrem Jugendlichen über die Trennungssituation sprechen können oder wie beide Partner einvernehmlich Regelungen bezüglich der Betreuung und der Kontakte mit ihrem Kind verbessern können.

Der Jugendliche selbst wird in der Therapie ergänzend darin unterstützt, das Trennungsgeschehen zu verarbeiten, aktive Bewältigungsstrategien zu entwickeln und so seine alte Lebensfreude wieder zu erlangen. Evtl. vorliegende psychische Erkrankungen [z.B. Depressionen, Angststörungen, ADHS, Einnässen, Essstörungen, Sucht] werden ebenfalls behandelt.

20 % der 13- bis 17-Jährigen zeigen Symptome einer Essstörung. Magersucht, Bulimie und Binge Eating Störung können bei Jugendlichen erfolgreich therapiert werden.

Symptome des gestörten Essverhaltens wie z.B. Unzufriedenheit mit Figur und Gewicht, gezügeltes Essverhalten und Heißhungeranfälle sind in der Normalbevölkerung relativ verbreitete Phänomene.

Besonders häufig sind diese Symptome bei Frauen in der Adoleszenz zu finden: 2/3 dieser Population führen Maßnahmen zur Gewichtsregulation durch oder halten chronisch Diät. Ca. jede fünfte Frau berichtet, gelegentlich [einmal im Monat bis einmal pro Woche] an Heißhungeranfällen zu leiden. Vollständige klinische Syndrome sind sehr viel weniger verbreitet.

Diagnostik

Die Diagnostik bei start: dient der Erfassung der Essproblematik [Magersucht, Bulimie, Binge Eating Störung] sowie weiterer Problembereiche [z. B. Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen, ADHS, Sucht]. Am Anfang bieten wir ein zeitlich begrenztes Gesprächsangebot an, in dem wir mit dem Patienten und den Eltern zunächst erarbeiten, ob ein intensiveres Behandlungsangebot sinnvoll und wünschenswert ist. Neben einer ausführlichen Exploration und Verhaltensbeobachtung des Patienten, der Eltern führen wir manchmal eine umfassende psychologische Diagnostik mit testpsychologischen Verfahren [Fragebögen und standardisierten Interviews] durch.

Therapie

Unsere multimodale Verhaltenstherapie ist auf die Essstörung [Magersucht, Bulimie, Binge Eating Störung] sowie weiterer Probleme [Depressionen und Selbstwertprobleme, Angst- und Zwangsstörungen, Sucht] und Bedürfnisse des Jugendlichen und seiner Familie abgestimmt.

Ziele und Schwerpunkte der Behandlung sind:

  • Förderung der Veränderungsmotivation
  • Normalisierung von Essverhalten und Gewicht
  • Gewichtszunahme oder Gewichtsstabilisierung
  • Verbesserung von Körperwahrnehmung und Förderung von Körperakzeptanz
  • Bearbeitung der individuell zugrunde liegenden oder assoziierten Problembereiche; [z. B. Selbstwertprobleme, mangelnde Stresstoleranz, eingeschränkte soziale Kompetenzen etc.]
  • Förderung der Autonomieentwicklung
  • Bearbeitung familiärer Konflikte
  • Nachholen von Entwicklungsdefiziten [z. B. Ablösung, Verbesserung selbstständiger Lebensführung]

Die pharmakologische Behandlung kann in einigen Fällen sinnvoll sein und wird in Kooperation mit Ärztinnen oder Ärzten durchgeführt.

siehe dazu auch folgende Publikation:

Weitere Links zum Thema Essstörungen:

http://www.dgess.de/http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/051-026p_Essstoerungen_2015-06_01.pdf

Je früher Sie die Symptome einer Abhängigkeitserkrankung bei Ihrem Jugendlichen erkennen, desto günstiger verläuft eine Suchttherapie.

Abhängigkeitserkrankungen sind in Deutschland weit verbreitet. Sie entwickeln sich in der Regel über einen schleichenden Prozess. Meist wird das Suchtmittel über Jahre hinweg eingesetzt, um positive Gefühle zu erzeugen und unangenehme Gefühle zu vermindern. Auch werden verschiedene Substanzen häufig genutzt, um sich nach einem anstrengenden Arbeitstag leichter zu entspannen und sich von Sorgen und Grübeln zu distanzieren. Langfristig kann ein regelmäßiger, andauernder Gebrauch jedoch zu schwerwiegenden Auswirkungen im Rahmen einer Abhängigkeit führen. Abhängigkeitserkrankungen sind als ein komplexes Bedingungsgefüge von körperlichen, psychischen und sozialen Faktoren zu verstehen. Dazu zählen Verhalten, Befinden, körperliche Bedingungen, kurzfristige und langfristige Auswirkungen des verwendeten Suchtstoffes sowie die sozialen Auswirkungen des Suchtmittelkonsums. Sie alle müssen bei einer Behandlung berücksichtigt werden.

Diagnostik

Die Diagnostik bei start: dient der Erfassung des Suchtverhaltens sowie häufig vorhandener weiterer Problembereiche. Am Anfang bieten wir ein zeitlich definiertes Gesprächsangebot an, in dem wir mit dem Patienten und den Eltern zunächst erarbeiten, ob ein intensiveres Behandlungsangebot sinnvoll und wünschenswert ist. Neben einer ausführlichen Exploration und Verhaltensbeobachtung des Patienten und der Eltern führen wir eine umfassende psychologische Diagnostik mit testpsychologischen Verfahren [Fragebögen und standardisierten Interviews] durch. Weitere evtl. vorliegende Problembereiche [z. B. Depressionen, Angststörungen, Essstörungen, ADHS] werden ebenfalls erfasst.

Therapie

Im Rahmen einer Behandlung geht es uns vor allem darum, vor dem Hintergrund der eigenen Lebensgeschichte, das eigene Suchtverhalten verstehen zu lernen und die Funktionalität des Suchtmittels zu identifizieren. Die durch das Suchtmittel erzeugten positiven Gefühle [z. B. Freude, Hoffnung, soziale Kontakte] bzw. die negativen Gefühle, die mit Hilfe des Suchtmittels reduziert werden, werden gemeinsam herausgearbeitet. Ziel ist es, dem Betroffenen nicht nur das Suchtmittel zu nehmen, sondern ihm dafür auch Alternativen anzubieten. Beispielsweise erarbeiten wir gemeinsam mit dem Patienten, wie er die gewünschten positiven Gefühle auch ohne Suchtmittel erzielen kann. So soll der Betroffene bei uns im weiteren Behandlungsverlauf zum „Manager seiner eigenen Gesundheit“ befähigt werden. Anvisiert wird dabei, die Krankheitsfolgen zu bewältigen und den Patienten beim Aufbau eines suchtmittelfreien, zufriedenen Lebens zu unterstützen. In diesem Zusammenhang bilden vor allem die Nutzung der persönlichen Ressourcen und die Förderung von alternativen Verhaltensmustern bedeutsame Schwerpunkte in der Behandlung.

Weitere Links zum Thema:

http://www.sucht.de/

Erhält ein Jugendlicher eine Krebsdiagnose, ist das für alle Beteiligten eine sehr belastende Situation. Im Vordergrund der psychoonkologischen Behandlung steht die Unterstützung des Patienten und ihrer Familie im Umgang mit der Erkrankung.

Jede Phase der onkologischen Erkrankung stellt eine große Herausforderung für die betroffenen Jugendlichen und ihren Angehörigen dar. Qualifizierte und sensible therapeutische Begleitung durch die Krebsbehandlung und darüber hinaus kann Abhilfe in Krisenmomenten geben und bei der Erarbeitung von persönlichen Bewältigungskonzepten helfen.

Die Betroffenen erhalten therapeutische Hilfestellung bei Diagnoseverarbeitung und Perspektivensuche in der neuen Lebenssituation. Zusammen mit dem Therapeuten entdecken sie eigene Ressourcen für den Umgang mit der lebensbedrohlichen Erkrankung und das Durchhalten in schweren Momenten.

Auch die Begleitung und Einbeziehung der Familienangehörigen in die psychoonkologische Behandlung ist von großer Bedeutung. Ihre Ängste und Sorgen finden im individuellen Gespräch ebenso Platz wie die Neuorientierung bezüglich bestmöglicher Unterstützung für den erkrankten Jugendlichen.

Dank guter Heilungsprognosen von Krebserkrankungen in jungem Alter ist die Rehabilitation nach der onkologischen Behandlung ein wichtiges Thema. Um einem bleibenden Trauma vorzubeugen, ist die therapeutische Nachsorge und Aufbereitung des Erlebten besonders wichtig und hilfreich für eine gute weitere Entwicklung.

Therapie

Im Rahmen der Therapie stehen folgende Therapieziele im Vordergrund:

  • Aktivierung persönlicher Ressourcen und Erhalt der Lebensqualität
  • Stärkung von Resilienz gegenüber Belastungen
  • Entlastung in akuten Krisensituationen
  • Erlernen von Entspannungsmethoden
  • Beratung der Eltern und Familienmitglieder
  • Bearbeitung von Ängsten im Zusammenhang mit der Erkrankung
  • Finden neuer Bewältigungsmechanismen
  • Angemessener Umgang mit körperlichen Beeinträchtigungen

Weitere Links zum Thema:

http://www.kinderkrebsinfo.de/index_ger.htmlhttp://www.kinderkrebsstiftung.de/

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