Ist das Essverhalten meines Kindes gestört?

Rund ein Fünftel der Kinder in Deutschland zeigt im Alter zwischen 11 und 17 Jahren ein auffälliges Essverhalten. Es können sich unterschiedliche Arten von Essstörungen wie Anorexia Nervosa (Magersucht), Bulimia Nervosa (Ess-Brech-Sucht) und Binge Eating (Esssucht) entwickeln. Auch Mischformen sind nicht selten. Der Leidensdruck des betroffenen Kindes ist sehr hoch, es beschäftigt sich nur noch damit, was es essen kann, was nicht, fühlt sich schuldig, gegessen zu haben und versucht, sein Essverhalten und seinen Körper zu verstecken. Alles dreht sich um das Thema Gewicht, Figur und Essen. Eine Essstörung ist keine Phase sondern eine ernst zu nehmende und schwerwiegende Erkrankung. Ihre Ursachen sind vielfältig und können mit genetischen Einflüssen, individuellen Faktoren wie dem Selbstwert, Selbstwirksamkeitserfahrungen und Persönlichkeitseigenschaften sowie mit gesellschaftlichen Einflüssen wie Schönheitsidealen und dem sozialen Kontext zusammenhängen. Je früher die Krankheit erkannt wird, desto besser kann man sie psychotherapeutisch behandeln. Ist Ihr Kind auffällig, könnten Ihnen folgende Fragestellungen helfen, eine Erkrankung zu erkennen:
  • Dauert die Mahlzeit ihres Kindes durchschnittlich länger als 30 Minuten?
  • Empfinden Sie Mahlzeitensituationen mit Ihrem Kind als anstrengend?
  • Bedeuten Mahlzeitensituationen für ihr Kind Stress?
  • Ist das aktuelle Gewicht Ihres Kindes oder der Gewichtsverlauf des Kindes besorgniserregend?
  • Ist es für Ihr Kind problematisch, an Gewicht zuzunehmen?
  • Erbricht ihr Kind während des Essens oder danach?
  • Leidet Ihr Kind unter Verstopfung?
  Sollten Sie viele Fragen mit einem „ja“ beantworten, so können Sie sich gerne bei uns melden!

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