Hilfe!- Ich liebe meinen TherapeutIn

Endlich haben sie den richtigen Therapeuten gefunden und haben Hilfe an die Hand bekommen ihr Problem zu lösen und dann das: Sie merken, sie haben Gefühle für ihre TherapeutIn entwickelt.
Wenn sie das Gefühl haben sich in ihre TherapeutIn verliebt zu haben, sind sie nicht alleine. Therapie ist ein sehr intimer Prozess und es ist tatsächlich häufig der Fall das PatientInnen realisieren, dass sie romantische Gefühle für ihre TherapeutIn entwickelt haben. Eine gute TherapeutIN öffnet Ihnen einen sicheren Ort an welchem Sie ihre Gefühle und Geheimnisse teilen können und akzeptiert Sie so wie Sie sind. Und diese Sicherheit und Akzeptanz kann sehr attraktiv wirken, vor allem wenn man diesen Kontakt in den schweren Phasen des Lebens in der Welt außerhalb der Therapie, vermisst.
Der erste wichtige Schritt ist es diese Gefühle wahrzunehmen und nicht zu unterdrücken. Sie sind nicht verrückt oder müssen sich schämen für diese Gefühle. In der Psychoanalytischen Literatur gibt es sogar einen Begriff, der die Gefühle einer PatientIn für ihre TherapeutIN beschreibt. Übertragung beschreibt den Prozess, wenn Gefühle aus alten Beziehungen auf die TherapeutIn projiziert werden.
Wenn sie realisiert haben, dass Sie nicht alleine sind mit diesen Gefühlen und sie sich deswegen nicht schämen müssen, sollten Sie über diese Gefühle sprechen. Diese Gefühle anzusprechen ist leichter gesagt, als getan, aber um weiter erfolgreich mit ihrer TherapeutIn arbeiten zu können, ist dieses Gespräch leider unumgänglich. Ihre TherapeutIn kann diese Gefühle mit Ihnen explorieren und in den meisten Fällen können sie von diesen Gesprächen profitieren und daran wachsen. Und in vielen Fällen hat ihr Therapeut ihre Gefühle auch schon selber bemerkt.

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