Exposition – lernen, angstbesetzte Situationen zu bewältigen

Die Expositionsbehandlung zählt zu den klassischen psychotherapeutischen Interventionen der Verhaltenstherapie. Eine Vielzahl von wissenschaftlichen Studien belegen die Wirksamkeit von expositionsbasierten Verfahren, insbesondere in der Behandlung von Angst– und Zwangsstörungen wie auch von Posttraumatischen Belastungsstörungen. Ebenso wird eine modifizierte Form der Konfrontation in der Therapie von Essstörungen und alkoholbezogenen Störungen angewandt. Zielsetzung dieser Behandlungsmethode ist eine Bewältigung von negativen Affekten, die durch dysfunktionale Reiz–Reaktionsverbindungen ausgelöst werden. Als Resultat der Verbindung zwischen einem angstauslösenden Reiz und einem negativen Affekt können Betroffene motorische oder kognitive Vermeidungsstrategien entwickelt, die wiederum eine Aufrechterhaltung der Symptomatik begünstigen und die Angst vor einer Konfrontation mit dem Angststimulus erhöhen. Mithilfe einer Exposition soll dieser Teufelskreis durchbrochen werden. Dabei minimiert eine erfolgreiche Konfrontation mit dem Angststimulus nicht nur die resultierenden negativen Gefühlsreaktionen, sondern ermöglicht auch eine Veränderung assoziierter Befürchtungen und einen Erwerb von Bewältigungsfähigkeiten.

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