Psychotherapie – noch möglich in der Corona-Pandemie?

Ist Psychotherapie während der Pandemie überhaupt noch möglich? Natürlich – wenn Patient*in und Psychotherapeut keine Symptome einer Atemwegserkrankung haben. Es sollte dennoch ein Abstand von eineinhalb bis zwei Metern eingehalten, auf Händeschütteln verzichtet, Türklinken regelmäßig desinfiziert sowie die Husten- und Niesetikette beachtet werden. Wenn eine Patient*in Kontakt zu einer Corona-Erkrankten* …

Resilienz als Allheilsmittel?

Resilienz definiert die Eigenschaft eines Körpers einwirkende Kräfte unbeschadet zu widerstehen. Dieser Ausdruck kommt aus der Physik, allerdings wird er auch in der Psychologie immer häufiger genutzt. Dort wird damit die Fähigkeit beschrieben, Stress oder schlechte Erlebnisse besser zu verkraften. Inzwischen gibt es auch viele verhaltenstherapeutische Techniken, die diese Eigenschaft …

Exposition – lernen, angstbesetzte Situationen zu bewältigen

Die Expositionsbehandlung zählt zu den klassischen psychotherapeutischen Interventionen der Verhaltenstherapie. Eine Vielzahl von wissenschaftlichen Studien belegen die Wirksamkeit von expositionsbasierten Verfahren, insbesondere in der Behandlung von Angst– und Zwangsstörungen wie auch von Posttraumatischen Belastungsstörungen. Ebenso wird eine modifizierte Form der Konfrontation in der Therapie von Essstörungen und alkoholbezogenen Störungen angewandt. …

„Ich liebe dich so, wie du bist, mein Schatz“

Besonders für Eltern ist es schwierig, mit ihrem Kind umzugehen, wenn es eine Essstörung entwickelt hat. Sie fragen sich häufig, wie sie ihr Kind vor einer solchen Erkrankung hätten schützen können. Soziokulturelle sowie genetische Faktoren lassen sich nur sehr schwierig beeinflussen, aber es gibt Schutzfaktoren, die das Risiko, an einer …

Helfen uns Routinen?

Bei dem Wort Routine denkt man an langweilige und monotone Aufgaben, dabei ist es viel mehr als das. Durch Routine kann man mehrere Dinge gleichzeitig machen, da routinierte Prozesse unterbewusst ablaufen und so weniger Speicherkapazität unseres Gehirns benötigen. D.h. nach einer Tasse greifen und gleichzeitig lesen, ist daher machbar.
Routinen können …

Stärkung der inneren Achtsamkeit

Achtsamkeit ist eine bewusste und wertfreie Wahrnehmung von gegenwärtigen Gedanken, Gefühlen, Verhaltensmustern wie auch körperlichen Vorgängen. Diese Form der wertfreien Beobachtung und Akzeptanz erleichtert eine Bewältigung von unangenehmen Empfindungen und führt zu mehr Stressresistenz. Bereits kleine Übungen zur Achtsamkeit können dabei helfen, im Alltag einen Moment innezuhalten. Richten Sie beispielsweise Ihre …

Hat mein Kind eine Depression?

Bei einer Depression wirken mehrere Faktoren zusammen: ein genetisches Risiko, negative Lebensereignisse wie Verlust- und Trennungserlebnisse, gesellschaftlicher Leistungsdruck sowie psychosoziale Faktoren wie psychische Erkrankungen der Eltern. Häufig und besonders bei Kleinkindern unterscheiden sich die Symptome einer Depression von denen eines Erwachsenen. Da es ihnen noch schwer fällt, sich über Worte …