Wie unser Gehirn verallgemeinert

Oft beurteilen wir Menschen nach dem ersten Eindruck, den wir von ihnen haben. Das geht häufig blitzschnell. Wenn wir ein Kind mit einer Frau sehen, gehen wir vielleicht direkt davon aus, dass diese die Mutter sei. Das passiert ganz automatisch und ohne großes Nachdenken. Das hat einen einfachen und wichtigen Grund; unser Gehirn ist nämlich täglich überflutet mit verschiedenen Reizen. Wenn wir alles aus unserer Umwelt aufnehmen würden, was es zu sehen, zu riechen oder zu hören gäbe, würden wir uns schnell überfordert fühlen. Daher hat sich unser Gehirn einen Trick überlegt, nämlich verschiedene Informationen zu bündeln. So ist es uns möglich, wenn wir zum Beispiel einen Baum betrachten nicht erst die einzelnen Bestandteile, wie eine verholzte Oberfläche, Wurzeln, einzelne Blätter, Äste und Weiteres zu sehen, sondern wir sind in der Lage alles zusammenzufassen und einen Baum als Ganzes wahrzunehmen. Ohne diese Möglichkeit die Reize, die uns aus unser Umwelt begegnen, zusammenzufassen, würden wir stundenlang auf der gleichen Stelle stehen, um alles um uns herum zu verstehen. Dieser Trick des Gehirns kann jedoch auch dazu führen, dass wir verallgemeinern und Details außer Acht lassen. Übertragen auf menschliche Begegnungen kann es demnach passieren, dass wir bereits in der ersten Sekunde viele Rückschlüsse zu einer Person treffen, die so vielleicht gar nicht stimmen. Wie unser Beispiel mit dem Kind und der Frau. Hier hilft es, sich diese Verallgemeinerung des Gehirns bewusst zu machen und sich Zeit zu nehmen für neue Ideen.

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