Sport und Depressionen

Sport ist ohne Frage wichtig und wirksam zur Reduktion von depressiven Symptomen. Dazu gibt es zahlreiche Studien, die dies eindrucksvoll und nachvollziehbar belegen können. Sport wirkt sich zwar positiv auf die depressive Symptomatik aus, kann aber zugrundeliegende psychische Konflikte kaum oder gar nicht lösen. In einer Psychotherapie wird gemeinsam mit dem*der Patient*in ein nachvollziehbares Modell ihrer depressiven Erkrankung erarbeitet, um daraus Maßnahmen zur Behandlung der Störung abzuleiten. Dies ist bei einem rein symptomorientierten Ansatz wie Sport nicht möglich. Bei bestehendem Therapieanliegen bzw. der Bereitschaft, sich mit sich auseinanderzusetzen, kann Sport eine Psychotherapie daher nicht ersetzen. Sport kann aber eine hilfreiche Ergänzung sein. So kann der Aufbau von sportlicher Betätigung bspw. im Rahmen von Aktivitätsaufbau, Ressourcenaktivierung oder als Strategie zur Bewältigung von Anspannungszuständen wichtig sein. Mit den Betroffenen wird dann besprochen, wie Sport am sinnvollsten in ihren Alltag integriert werden kann.


Gegenüber einer pharmakologischen Therapie kann regelmäßiger Sport durchaus Vorteile haben. Dies betrifft aber lediglich leichte Formen der Depression – hier erreichen regelmäßige Bewegung und eine antidepressive, medikamentöse Therapie ähnliche Effekte. Beim Sport sind in diesem Fall die Vermeidung von Nebenwirkungen sowie die positive Wirkung auf das Selbstwirksamkeitserleben als Vorteile zu nennen.

Haben Sie noch Fragen zu unseren Behandlungsschwerpunkten oder dem Ablauf?

 

Kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail, Kontaktformular, Telefon oder buchen Sie Online einen Termin.
item.service_name
KONTAKT
item.service_name
TERMIN VEREINBAREN

© 2021 MVZ start: Psychotherapie & Coaching GmbH