Ausscheidungsstörungen – Was tun?

Ausscheidungsstörungen

Ausscheidungsstörungen zählen zu den häufigsten des Kindheitsalters: Einnässen (Enuresis) nachts betrifft  ca. 25% der 4-Jährigen, 10% der 7-Jährigen und 1 – 2% der Jugendlichen. Einkoten (Enkopresis) betrifft 1,5% -7,5% der Kindern zwischen 6-12 Jahren.

Was sind Ausscheidungsstörungen?

Beim Einnässen kommt es zu unwillkürlichem Harnabgang am Tag (Enuresis diurna) oder in der Nacht (Enuresis nocturna), wobei ebenfalls kombinierte Formen auftreten können. Bei der Enkopresis kommt es zur unwillkürlichen Ausscheidung von Kot, wobei diese teils von Obstipation (Verstopfung) begleitet sein kann.

Trotz der großen Häufigkeit haben die betroffenen Kinder und Familien häufig einen langen Leidensweg hinter sich haben, bis sie sich an Psychologen oder Ärzte wenden. Scham, Hilflosigkeit, Ekel und Angst vor Stigmatisierung tragen zu einer hohen Tabuisierung der Thematik bei. Aufgrund des hohen Leidensdrucks durch Ausscheidungsstörungen ist das Aufsuchen professioneller Hilfe umso wichtiger. 

Ausscheidungsstörungen – was tun?

Wenn Sie bei Ihrem Kind eine Ausscheidungsstörung vermuten, holen Sie sich psychotherapeutische oder ärztliche Hilfe. Nur so kann eine sichere Diagnose gestellt und ggf. eine Behandlung begonnen werden. Auch in unseren start: Praxen in Berlin und Wiesbaden wird zuverlässige Diagnostik und Psychotherapie zu Ausscheidungsstörungen durchgeführt. Darüber hinaus werden auch andere häufige Begleiter dieser Störungen mit erfasst.

Wie sieht die Behandlung aus?

Die multimodale, störungsübergreifende Verhaltenstherapie ist auf die spezifischen Probleme, Stärken, Fähigkeiten und Ziele von Kindern und ihrem Umfeld abgestimmt.

Die Interventionen zu Ausscheidungsstörungen beinhalten oft Aufklärung, motivationale Strategien, apparative Verhaltenstherapie (Klingelhose) und Toilettentraining.

Gemeinsam setzen wir erreichbare Ziele, klären Zusammenhänge von Problemen und erarbeiten individuelle Lösungen für Ihr Kind und Ihre Familie.

Haben Sie noch Fragen zu unseren Behandlungsschwerpunkten oder dem Ablauf? Gerne beantworten wir Ihre Anfragen per Mail oder Telefon

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